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Hintergrundwissen




Denkmal-Herstellung
Sie können bei uns ein Grabmal aus unserer umfangreichen und vielfältigen Ausstellung oder von unseren Vertragslieferanten auswählen. Gerne gestalten wir ein individuelles Grabmal nach Ihren persönlichen Vorstellungen. Von der Entwurfszeichnung über ein maßstabsgetreues, plastisches Gipsmodell bis zur Bearbeitung des Rohblockes hin zum fertigen Grabmal, die Anfertigung eines Grabmals ist ein umfangreicher Prozeß.
Warum ein Grabmal?
Ein Grabstein kann mehr sein als nur ein Platz für Name, Geburts- und Sterbedatum. Ein Grabmal ist ein Zeichen für ein Leben, das seinen Abschluß gefunden hat. Es kennzeichnet den Ort des Abschieds von einem geliebten Menschen, einen Ort der Erinnerung, des Gedenkens.
Warum brauche ich ein Grabmal?
    • Das Grabmal symbolisiert die innige Verbundenheit zum Verstorbenen
    • Das Grabmal kennzeichnet den Ort der Erinnerung
    • Die Einzigartigkeit des Grabmale spiegelt die Einzigartigkeit des Verstorbenen wider
    • Das Grabmal versinnbildlicht das Ende eines gemeinsamen Weges im Leben, gleichzeitig markiert es den Ort, wo man dem Verstorbenen nah sein kann.
Symbol-Lexikon
Symbole sind Zeichen, die auf etwas hinweisen, das wir nicht oder noch nicht sehen, das aber im Zeichen eine Aussage für uns bereithält.

Symbol-Lexikon

Symbole sind Zeichen, die auf etwas hinweisen, das wir nicht oder noch nicht sehen, das aber im Zeichen eine Aussage für uns bereithält.

Ähren und Trauben
Beide Zeichen weisen zunächst auf die Passion Christi hin. Nur wenn die Trauben zerstampft werden, wird aus den einzelnen Beeren und dem Gärungsprozess Wein. Und die Körner der Ähren müssen zermahlen werden, um zu Mehl zu kommen, aus dem Brot gebacken wird, das dem Menschen als Nahrung dient. Mit Gewalt wurde sein heiliger Leib zerschlagen und getötet. Durch seinen Tod wurden wir geheilt. Trauben und Ähren weisen wie Wein (Kelch) und Brot auch auf das Abendmahl, auf die heilige Eucharistie hin.
Alpha und Omega
Der erste und letzte Buchstabe im griechischen Alphabet waren nach alter Vorstellung die Schlüssel des Universums, stellen Christusbekenntnisse dar, bezogen auf Offenb. Joh. 22,13 »Ich bin das A und das O, der Erste und der Letzte, oder Anfang und das Ziel«.
Anker
Der Anker, der den Platz des Schiffes im Hafen sichert, es aber auch auf hoher See bei Stürmen festhält, ist seit alters ein Bild der Hoffnung, der Zuversicht, des Heils. Für die Christen wurde der Anker gemäß. Hebr. 6,18 ff, das unmittelbar treffende Bild der Hoffnung des Glaubens auf die himmlische Seligkeit.
Baum
Die Vielfalt der Symbolbedeutung, die der Baum bietet, ist offensichtlich. In seiner immer wieder erneuerten Lebenskraft verkörpert er den beständigen Sieg über den Tod. Auch Zeichen des Friedens, des Segens und des Lebensstromes. An den Früchten werdet ihr ihn erkennen - ob der Baum - der Mensch - wertvoll - sein Leben sinnvoll war.
Blume
Allgemein das Symbol des Lebens, irdischer Schönheit und Lieblichkeit, als Bild der Tugend der Seele. Die offene Form des Kelches symbolisiert die Aufgeschlossenheit des Herzens für die Gnaden und die Transparenz vor den Augen des ewigen Richters.
Efeu
Die immergrüne Pflanze ist Sinnbild des ewigen Lebens. Da der Efeu nicht bestehen kann, ohne sich anzuschmiegen, ist er seit alters her auch Sinnbild der Freundschaft und ewigen Treue. Deshalb wurde der Efeu auch auf vielen frühchristlichen Sarkophagen und Katakombenfresken dargestellt.
Fisch
Das Zeichen des Fisches, das in der Verfolgungszeit der jungen christlichen Kirche als Erkennungszeichen der Christen untereinander eine große Rolle spielte, birgt in seiner griechischen Übersetzung »ICHTHYS« = Fisch einen sogenannten »Akrostichon « ( = eine Abkürzung von Anfangsbuchstaben verschiedener Wörter ) und bedeutet: Jesus Christus Gottes Sohn Retter (Heiland). In diesen wenigen Worten ist die ganze Lehre und das Bekenntnis zu Christus eingeschlossen.
Fische und Brot
Fische und Brot weisen auf die wunderbare Speisung vieler Tausende von Menschen durch Christus hin und sind Hinweise auf das Abendmahl und die Wegzehrung für den Christen auf seinem Weg durch die Welt zu Gott.
Friedenstaube
Eine Taube mit einem Zweig (meist einem Ölzweig) im Schnabel, weist auf die Taube hin, die Noä aus seiner Arche hat fliegen lassen und die mit einem Ölzweig im Schnabel zu ihm zurückgekehrt war. In diesem Ölzweig sah Noä das Zeichen der Versöhnung, das ihm Gott nach der Sintflut zukommen ließ. Dieses Zeichen finden wir bereits in den Katakomben von Rom und noch heute auf manchem christlichen Grabmal.
Das Ginkgoblatt
Ginkgo, der uralte Kultur-und Kultbaum gilt als das älteste »lebende Fossil« unserer Erde - ein Symbol des ewigen Lebens.
Der gute Hirte
Im Bild des guten Hirten begegnet der Mensch dem erbarmenden Gott, der dem Verlorenen nachgeht und sucht, bis er ihn gefunden hat.
Kreuz
Als Zeichen ist das Kreuz nicht die Erlösung, aber es weist auf den Tod des Jesus von Nazareth hin, der an diesem Kreuz für alle Menschen gestorben ist, um allen den Weg zu Gott mit seinem eigenen Blut freizukaufen.
Krone
Die Krone, ein ursprünglich nur Königen vorbehaltenes Würdezeichen. Sie hat ihre Form von der Mauerkrone und ist deshalb dem Herrn über die Stadt vorbehalten. Sie ist rund und weist somit auf die Vollkommenheit und Teilhabe am himmlischen Wesen hin. Deshalb werden auch heute noch Kränze am Grab niedergelegt.
Lichtsymbolik
Die Lichtsymbolik hat in der christlichen Gedankenwelt stets eine bedeutende Rolle gespielt. Die Seele möge rein wie die Flamme vor Gott gelangen - das Licht, das die Finsternis durchdringt und uns den richtigen Weg zeigt.
Lilie
Die Lilie bezeichnet symbolisch die strahlende Reinheit, die Unschuld, die Jungfräulichkeit. Die Lilie als Symbol der Auserwählten. Josef und Maria werden mit der Lilie in der Hand dargestellt. Die vertrauensvolle Hingabe in den Willen Gottes, der seine Auserwählten fürsorglich aufnimmt: das mystische Sichausliefern an die Gnade Gottes.
Lorbeer
Wegen seiner immergrünen Blätter und seines starken Duftes seit alters als Götterbaum, Sinnbild der Unverweslichkeit und Jugend geschätzt; dem Apollon heilig und als Anreger dichterischer und metaphysischer Inspiration im Umkreis von Apollonheiligtümern besonders gepflegt. Lorbeerzweige dienten bei Festzügen, Opfern, magischen Riten als Vergegenwärtigung Apollons. Lorbeerkränze wurden als Zeichen des Sieges, der Ehre, des Ruhmes, des Friedens und somit auch frühe Symbole in der christlichen Verkündigung und Kunst. In der frühen Christenheit wurden die Toten zur Symbolisierung des ewigen Lebens auf Lorbeerblätter gebettet. Lorbeer bildet auch ein Zeichen für die Taufe als Siegel des neuen Lebens in Christus.
Pelikan
Nach einer naturkundlich-mythologischen Beschreibung soll sich der Pelikan die Brust aufreißen, um seine Jungen mit dem eigenen Blut vor dem Verdursten zu bewahren. Auf Grund dieser Erzählung sehen die Christen (der ersten Jahrhunderte) im Pelikan ein Symbol der Aufopferung und deuten es auf Christus der sein Herzblut am Kreuz vergossen hat, um die Menschen vor der Urschuld zu erlösen.
Pfau
Der Pfau verliert jeden Herbst mit den Federn seine ganze Pracht. Hier erblicken die Christen ein Symbol der Auferstehung des Leibes. Dazu kam die Erklärung des Kirchenvaters Augustinus, daß das Fleisch des Pfaus unverweslich sei. In diesem doppelten Bezug stehen die überaus zahlreichen Darstellungen in Katakomben und frühchristlichen Kirchen.
Pieta
Dieses Wort ist eine Abkürzung der italienischen Bezeichnung der schmerzhaften Mutter »Maria Santissima della Pieta« (Die heilige Maria vom Mitleiden). Maria hält ihren toten Sohn auf dem Schoß und zeigt uns seine Wunden.
Taube
Taube mit Ölzweig, Symbol des Friedens. Mit einem Ölzweig kommt die Taube am Ende der Sintflut zurück und zeigt somit das Ende des Strafgerichts Gottes gegen die sündigen Menschen an.
Wasser - Weihwasser
Das Wasser ist Symbol der Reinigung von den Sünden bei der Taufe und führt zur »neuen Geburt«. (Joh. 3,3 - 7). Ohne Wasser kein Leben. Wasser ist die Quelle des Lebens und ewiges Leben. So wie kein Tropfen Wasser im ewigen Kreislauf der Natur verlorengeht, soll auch keine Seele verlorengehen. Wasser ist Lebenselixier.
Schlange
Die sich in den Schwanz beißend, bildet einen Kreis = Zeichen der Unendlichkeit
Schmetterling
das Zeichen für Sterben und Auferstehung.
Kranz
Siegeszeichen und Krone des Lebens, Zeichen der Bewahrung im Glauben.   Quellen: Strassacker und Recherchen J. B. Wagner

Steinarten
Die Auswahl an Steinarten ist unglaublich groß. Naturstein bietet eine Vielfalt der unterschiedlichsten Farben und Strukturen. Durch unsere Lieferanten sind wir in der Lage, praktisch jeden gewünschten Stein bzw. jedes Material zu beschaffen. Sprechen Sie uns an.
Steinbearbeitung
Es gibt eine Vielzahl an Bearbeitungsmöglichkeiten für Naturstein. Poliert, geschliffen oder handwerklich bearbeitet, dies sind nur ein paar Beispiele aus vielen. Erst durch die richtige Bearbeitung und Oberflächengestaltung bekommt ein Grabmal Aussagekraft und Wirkung. Gerne zeigen wir Ihnen verschiedene Bearbeitungsmöglichkeiten in unserer Werkstatt.